Das Open Innovation Lab bringt die additive Fertigung groß raus.

 

Das Open Innovation Lab bringt die additive Fertigung groß raus.

Bauteilproduktion mittels 3D-Druck – Nur was für Bastler und Modellbauer? Zukünftig soll es an der HTWG-Konstanz die Möglichkeit geben, Bauteile mit einer Grundfläche von ca. 1,5 x 2 m zu 3D-drucken. Möglich macht dies ein Industrieroboter, ein vierköpfiges Team des Studiengangs MEP und die Faszination für additive Kunststofffertigung. Ein wegweisendes Projekt für zukünftige studentische Arbeiten. Sei es ein Designobjekt, ein großes Modell oder ein technisches Bauteil.

Schicht für Schicht

Ganze Stühle, Tische oder technische Bauteile aus einem „Guss“ zu produzieren. Unser Sprachgebrauch verwendet gerne solche Zusammenhänge. Die Technik, die auch hinter einem 3D-Drucker großen Maßstabs steckt, ist das „Fused Deposition Modeling“ oder „Schmelzschichtverfahren“, welches sich auch Handelsübliche 3D-Drucker zu Nutze machen. Schicht für Schicht also zum fertigem Bauteil. Das bedeutet bei großen Bauteilen dann endlose Wartezeiten?


Herausforderung

Um genau das vermeiden zu können muss alles größer skaliert werden. Damit stecken wir mittendrin in der Herausforderung dieses Projekts. Ein Industrieller Granulat-Extruder wird benötigt, geeignete Materialaufbereitung und die Kommunikation zwischen Roboter und Druckeinheit muss geschaffen werden. Dabei setzt das Team der Studierenden auf die Software "RoboDK", welche neben Offline Programmerstellung unter Anderem Simulationen zulässt. Die Lizenzen werden großzügig von Robo-DK zur Verfügung gestellt.

Ein studentisches Projekt der Fakultät Maschinenbau von:
Silvan Hofele, Simon Mendler, Patrick Schmidt, Marco Angst

Die Lizenzen werden großzügig von Robo-DK zur Verfügung gestellt.

Bauteilproduktion mittels 3D-Druck – Nur was für Bastler und Modellbauer?