Pop-up Workshopreihe

 

Pop-up Workshopreihe

Methoden: Participatory Design, Co-Design, Speculative Design, Prototyping von Zukunftszenarios, Kommunikation durch Materialität

Die Pop-up Workshopreihe ist Teil eines interdisziplinären PhD Forschungsvorhabens zwischen Interaction-, Textil-, Industrie- Design und Architektur und wurde gefördert durch die Zürcher Hochschule der Künste, IDE Nachwuchsförderung - in Kollaboration mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Konstanz, Open Innovaton Lab und dem Verein Architecture for Refugees SCHWEIZ. Die Pop-up Workshopreihe diskutiert praktisch unsere Verantwortung als Bürger und Designer im Kontext von Massenabwanderungen, Migration und dem Effekt von globalen Krisen und spekuliert praktisch in partizipativen Workshop Formaten und experimentellen Prototypen über nachhaltige Entwicklungen von Wohnformaten der Zukunft. Das Projekt stellt die Frage, wie wir in 100 Jahren in Städten leben werden, wie wir mit städtebaulichen Herausforderungen, wie limitiertem Platz, kulturell unterschiedlichen Lebensweisen, Ressourcenmangel oder dem grösser werdenden ökologischen Fußabdruck kreativ umgehen können? Um das Thema "Wie wollen wir in der Zukunft leben" möglichst praktisch, spekulativ und interkulturell zu erörtern, wurden in dieser Workshopreihe unkonventionelle “Bau“-Materialien wie 3D-Druckstifte, Textilien und 3D-Druck Roboter eingesetzt. Die 3D- Druckroboter wurden speziell für diese Workshopreihe entwickelt, um für die Workshopteilnehmer technische Hürden der Bedienbarkeit mit Hilfe einer Playstation Konsole oder per Line-tracking zu überwinden. In Tagesworkshops mit kulturell diversen Teilnehmern wurden persönliche Erfahrungen und Assoziationen zum Thema Heimat und Wohnen diskutiert, aber auch praktisch durch verschiedene Stationen durch das praktische Tun exploriert. Angefangen mit einer Station des Skizzierens und Zeichnens von Erinnerungen in Form von Symbolik und Ornamenten aus den verschiedenen Kulturkreisen, der nächsten Station bestehend aus vorgespannten Textil-Tafeln, die mit Hilfe von 3d Druckstiften zu dreidimensionalen Objekten geformt wurden und zuletzt durch die 3d Druckroboter, die auf grossen Textiltafeln auf dem Boden Ornamente oder Zeichen zu dreidimensionalen “Wänden“ formten. Ziel der Workshopreihe war es, mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen Zukunftsszenarien durch Materialität zu denken, praktisch zu gestalten und zu kommunizieren.
Durchgeführt von Verena Ziegler
PhD Studentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin Open Innovation Lab



Die Pop-up Workshopreihe diskutiert praktisch unsere Verantwortung als Bürger und Designer im Kontext von Massenabwanderungen, Migration und dem Effekt von globalen Krisen und spekuliert praktisch in partizipativen Workshop Formaten und experimentellen Prototypen über nachhaltige Entwicklungen von Wohnformaten der Zukunft.